Wissenschaft und Technik entdecken, verstehen und erklären – Fortbildungsangebote

Wie kann Neugierde und der Forscherdrang von Kindern und Jugendlichen für technische Themen gefördert werden? Wie lassen sich naturwissenschaftliche Phänomene anschaulich und spannend vermitteln? Und wie finden Kinder eigene Lernwege?

Diese und andere Fragen sollen in einer Reihe von Fortbildungsveranstaltungen für Multiplikator(inn)en der Kinder- und Jugendarbeit, für Lehrer(innen) und Erzieher(innen) gemeinsam erörtert und beantworten werden. Im Zeitraum vom September bis Dezember 2011 führt der Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V. Workshops, Seminare und Fachtagungen zu unterschiedlichen Themen durch:

> Entdecken – Experimentieren – Forschen — im Ganztagsangebot

> Technische Medien – Technikbildung anschaulich vermitteln

> MINT – Modulreihe zu Mathematik, Chemie, Physik

> Lernerfolg durch Spielen und Bauen

> Ausbildung zum/zur Experimentiertrainer(in)

Anlässlich des Internationalen Jahres der Chemie bilden zwei Workshops im November den Abschluss aller Fortbildungsangeboten: „Chemie al dente – Experimente in der Küche“ und „Vom Wachs zur Kerze“.

Die Veranstaltungen werden mit Mitteln des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz gefördert. Das Sächsische Staatsministerium für Kultus und Sport hat die Veranstaltungen als Fortbildung für Lehrer(innen) anerkannt.

Über alle Fortbildungsangebote können sich Interessierte auf der LJBW-Webseite informieren: www.ljbw.de Auf dieser Webseite kann auch der Flyer mit allen Anmeldungsangaben heruntergeladen werden. Die Mehrzahl der Fortbildungsveranstaltungen findet im Kinder- und Jugendhaus INSEL des Landesverbandes in Dresden statt:
Meißner Landstraße 16-18
01157 Dresden.

Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V.Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V.

Cossebauder Str. 5

01157 Dresden
T: 0351 4015900 – F: 0351 4015902

http://www.ljbw.de/

http://twitter.com/LJBW

Der Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V. (LJBW): wurde am 13. März 1992 auf Initiative von Pädagoginnen und Pädagogen aus Freizeiteinrichtungen gegründet. Die Mitglieder des Verbandes in den Stadt- und Landkreisen des Freistaates Sachsen eint das Anliegen, naturwissenschaftliche, technische und ökologische Inhalte in die Kinder- und Jugendbildungsarbeit einzubeziehen. Der LJBW agiert auf Landesebene und ist in seiner Schwerpunktsetzung und Ausrichtung deutschlandweit einzigartig. Die Einrichtungen und Projekte in der naturkundlichen und technischen Kinder- und Jugendbildung ermöglichen dem Verband, Impulse in der außerschulischen Jugendbildung zu setzen. Für die Durchsetzung der Interessen aller Heranwachsenden ist der LJBW ein unverzichtbarer Verband, in dem begeisterte Lobbyisten ein gemeinschaftliches, selbstbestimmtes und aktives Lernen in der Freizeit befördern. Kinder und Jugendliche sollen in ihrer Urteils- und Handlungskompetenz gestärkt und an den Diskurs um ethische Verantwortung für gesellschaftliche Entwicklungen herangeführt werden. Kinder- und Jugendbildung in diesem Bereich befördert den selbstbestimmten Umgang mit Technik und neuen Medien und trägt zur kritischen Auseinandersetzung mit technologischen Entwicklungen und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen bei. Die Beschäftigung mit ökologischen Themen sensibilisiert Kinder und Jugendliche auf Basis der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse für die vielfältigen Wechselbeziehungen zwischen Mensch und Natur und thematisiert Eingriffe in natürliche Kreisläufe. Alltäglich entdecken, beobachten und nutzen Kinder und Jugendliche natürliche Phänomene, wissenschaftliche Sachverhalte und technologische Entwicklungen. Eine kindgerechte Darstellung von Zusammenwirken und Auswirkungen motiviert zu einem verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Unser Anliegen ist es, Kinder und Jugendliche in ihrem Interesse für wissenschaftliche Sachverhalte ernst zu nehmen und zu fördern. Ihre Fragen sollen aufgegriffen und altersgerecht beantwortet werden. Bildung ist mehr als Schule. In den informellen außerschulischen Lernprozessen vollzieht sich ein Großteil kindlicher Wissensaneignung. In diesen Prozessen bestimmen Kinder und Jugendliche nicht nur die Inhalte, sondern auch das Tempo der Wissensaneignung selbst. Alle gesellschaftliche Akteure stehen in der Pflicht, Kindern und Jugendlichen den Zugang zu Wissen und Bildung zu ermöglichen. Dieses Anliegen fordert die Bereitschaft zu ausgetretener Pfade. Der LJBW versteht sich als Initiator einer Wissenschaftskultur, die sich zukunftsrelevanten Themen zuwendet. Der LJBW hält engen Kontakt zu Organisationen im europäischen Ausland, die sich ebenfalls in der naturwissenschaftlich-technischen und ökologischen Jugendbildung engagieren. Über Kooperationen, Partnerschaften und Projekte werden interkulturelle Lernprozesse initiiert, Ressourcen vernetzt und internationale Begegnungen zwischen Kindern, Jugendlichen und Multiplikatoren realisiert. Ökologie, Wissenschaft und Technik sind die gemeinsamen Berührungspunkte und wichtiges Medium interkulturellen Lernens. Die naturkundlich-technische Kinder- und Jugendbildung nutzt das gemeinsame Interesse an naturwissenschaftlichen Sachverhalten als Ausgangspunkt internationaler Maßnahmen. Der interkulturelle Austausch und der Kontakt mit fremden Ländern hilft Jugendlichen, ihre eigenen Standpunkte innerhalb der Gesellschaft zu finden und Probleme des eigenen Landes zu erkennen. Ein Querschnitt von Bildungsintentionen bietet das Anliegen, Kinder und Jugendliche für globale Themen, wie etwa Umweltschutz, Klimawechsel, Erderwärmung oder erneuerbare Energien zu sensibilisieren.

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