Schüleraustausch

Schüleraustausch: Wie findet man verlässliche Informationen?

Ein Schuljahr im Ausland ist bei jungen Menschen in Deutschland begehrt. Die Angebote sind vielfältig und unterscheiden sich bei Preis und Leistung erheblich. Daher ist es wichtig alle Informationsquellen zu nutzen. Neben werblich ausgerichteten Quellen gibt es auch gute neutrale, fachliche Informationsmöglichkeiten.

Im Mittelpunkt der Vorbereitungen für den Schüleraustausch stehen die Wahl des Ziellandes, der Sprache, die man lernen will, und der Austausch-Organisation. In der Praxis ist oft festzustellen, dass die Schüler zu Beginn nur wenig konkrete Vorstellungen haben. Dies beginnt mit der Frage, wann der Auslandsaufenthalt am besten in die Schullaufbahn passt. Seit der Schulzeitverkürzung ist es wichtiger als bisher, frühzeitig mit der eigenen Schule Kontakt aufzunehmen, um die Rahmenbedingungen kennen zu lernen. Die Schulzeitverkürzung steht einem ganzen Schuljahr im Ausland keineswegs im Wege.

Wichtig ist auch der finanzielle Aspekt: Die Finanzierung ist immer wieder die größte Hürde für den Schüleraustausch. Die Unterschiede bei den Kosten sind erheblich: In Osteuropa ist ein Auslandsjahr teilweise ab 5.000 Euro zu haben, während die USA ab ca. 9.000 Euro beginnen. Die anderen englischsprachigen Lieblingsziele vieler Schüler – Australien, Kanada und Neuseeland – liegen deutlich höher. Mit dem Ziel des Auslandsaufenthaltes grenzt sich das Spektrum der Austausch-Organisationen schnell ein: Für die fachgerechte Betreuung ist wichtig, dass die Organisation seriös und leistungsfähig ist, die speziellen Rahmenbedingungen und das Schulsystem im jeweiligen Land gut kennt und zuverlässige Partner vor Ort hat.

Schüleraustausch: Die ganze Welt entdecken (Foto istock.com /MadJack Photograph) Foto: Schüleraustausch: Die ganze Welt entdecken (Foto istock.com /MadJack Photograph)Wer im Jahr 2014 ins Ausland will, sollte jetzt schnell handeln. Berichte ehemaliger Austauschschüler können erste Anhaltspunkte geben. In jedem Falle sollte man dann das persönliche Gespräch mit mehreren Austausch-Organisationen suchen. Dafür gibt es die bundesweiten SchülerAustausch-Messen, die außer Ausstellungen der Anbieter auch Erfahrungsberichte und Fachvorträge sowie Hinweise für Stipendien bieten; der Eintritt ist für die Schüler frei. Gute Fachbücher sind „Die Auslandsreise“ (Troll) und die Veröffentlichungen des MANA-Verlages. Im Internet gibt https://www.rausvonzuhaus.de/ einen Überblick über die Angebote nach dem Abitur. Für den Schüleraustausch bietet das Portal der Deutschen Stiftung Völkerverständigung kostenfrei einen umfangreichen Überblick zum Thema, Tipps zur Finanzierung und den Austausch-Stipendien, die Termine der SchülerAustausch-Messen und die Übersicht der seriösen Austausch-Organisationen mit einer Anbieter-Suchmaschine, mit der man mehrere hundert Programme vergleichen kann: http://www.schueleraustausch-portal.de/
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Dr. Michael Eckstein
An der Reitbahn 3
D-22926 Ahrensburg
Telefon 0172 – 1 74 17 90

Die SchülerAustausch Messen bieten jungen Menschen, Familien und Pädagogen umfassende Informationen für die Bildung im Ausland. Die führenden Austausch-Organisationen, Botschaften und Konsulate wichtiger Zielländer sowie Beratungsdienste informieren über Schulaufenthalte (High School), Internate, Privatschulen, Ferienjobs, Ferien- und Sommercamps, Praktika, Au Pair, Sprachreisen, Work and Travel, Freiwilligendienste, Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten sowie Stipendien. Das SchülerAustausch Portal gibt umfangreiche Informationen zu diesen Themen im Internet.

Die Deutsche Stiftung Völkerverständigung ist eine gemeinnützige Stiftung mit Sitz in der Nähe von Hamburg. Die Stiftung arbeitet für das friedliche Zusammenleben der Menschen unterschiedlicher Kulturen. Die Stiftung ist ordentliches Mitglied des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

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