Projektmanagement-Zertifizierung: Welche Möglichkeiten gibt es?

Ist die Stelle eines Projektmanagers zu besetzen, melden sich meist zahlreiche Interessenten, unter denen anhand definierter Kriterien geeignete Kandidaten ausgewählt werden. Ein Bewerber, der eine international anerkannte Zertifizierung vorweisen kann, ist hier gegenüber seinen Konkurrenten deutlich im Vorteil.

Zertifizierungen im Projektmanagement – welche Möglichkeiten bestehen?

Auf internationaler Ebene haben sich drei Zertifizierungssysteme für das Projektmanagement etabliert, welche sich in ihrem inhaltlichen Aufbau sowie hinsichtlich ihrer Prüfungssysteme unterscheiden:

– PMP® Zertifizierung (Project Management Professional®) durch das Project Management Institute (PMI)

– 4 Level Certification System der International Project Management Association (IPMA)

– Zertifizierung nach Prince2, einer prozessorientierten PM-Methode des britischen Office of Government Commerce (OGC)

Die Zertifizierung nach den Richtlinien des PMI bedeutet eine Fokussierung auf standardisierte Prozesse und Best-Practise-Verfahren. Grundlage ist der vom PMI herausgegebene PMBoK (Project Management Body of Knowledge), welcher eine Sammlung von prozessorientierten Vorgehensmodellen darstellt.

Dem gegenüber steht bei einer Zertifizierung nach den Kriterien der IPMA die soziale Kompetenz des Kandidaten sowie die Erfassung qualifizierter Erfahrungswerte im Vordergrund. Das als „4 Level Certification System“ bezeichnete Zertifizierungssystem ist hierarchisch aufgebaut und verfügt über unterschiedliche Kompetenzstufen.

Im Gegensatz dazu liegt der Zertifizierung nach OGC mit Prince2 eine Projektmanagementmethode zugrunde, wodurch praxisorientierte Aspekte im Mittelpunkt stehen. Ferner spricht das OGC Empfehlungen hinsichtlich Management und Lenkung von Projekten aus.

Welche Zertifizierung sollte gewählt werden?

Um den individuell bestgeeigneten Zertifizierungsweg zu ermitteln, sollten die eigenen Zielsetzungen eingehend hinterfragt werden. Neben der bisherigen Erfahrung im Projektmanagement ist vor allem die Wertigkeit der Erlangung sozialer Kompetenz ein wichtiges Kriterium für die Entscheidungsfindung.

Ferner ist zu empfehlen, Aufwendungen für Prüfungsgebühren und Rezertifizierungen sowie die persönliche Belastbarkeit in Prüfungssituationen zu berücksichtigen.

PMP Zertifizierung – welche Vorteile bietet sie?

Der Titel „Project Management Professional“ (PMP), der dem Absolventen nach erfolgreichem Abschluss des Zertifizierungsprozess durch das PMI verliehen wird, stellt auf internationaler Ebene die wichtigste Qualifizierungsstufe im Projektmanagement dar.

Die PMP Zertifizierung fördert darüber hinaus die Schaffung einheitlicher Sprachstandards, was die Projektkommunikation vereinfacht und den Komplexitätsgrad firmenübergreifender Großprojekte verringert.

Eine PMP Zertifizierung hat in jedem Fall positiven Einfluss auf die berufliche Karriere, denn ein derartiges Gütesiegel stellt eine objektive Bestätigung beruflicher Kompetenz dar.

Für die Vorbereitung zur PMP Zertifizierung ist bietet sich ein Training zur Zertifizierungsvorbereitung an, wie es z.B. von frontline consulting group

(www.frontline-consulting.de) hier angeboten wird:

PMP Zertifizierung Training

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