Klug infiziert mit “situationselastisch” ÖVP …

Bisher war nur Bundeskanzler Faymann (SPÖ) für seine situationselastische Vorgehensweise bekannt bzw. attestierte ihm Verteidigungsminister Klug (SPÖ) diese Vorgehensweise für seine Auftritte im Pressefoyer nach dem Ministerrat. Natürlich kann der Koalitionspartner – in Person Wirtschaftsbündler Prirschl – diesen Vorteil nicht der SPÖ überlassen. Eine politische Antwort musste her.

Erster ÖVP-Politiker wählt “situationselastische” Vorgehensweise

Prirschl fordert laut Standard (Link zum Artikel), dass Trafiken im Falle einer Legalisierung von Cannabis Vertriebskanal werden müssten. Der ÖVP-Politiker betont jedoch gegen die Legalisierung von Cannabis zu sein. Da man aber nicht wissen kann was so passiert – dachte sich wohl Prirschl – muss man zur Sicherheit eine Forderung deponieren, um sich mögliche Einnahmequellen zu sichern. Eines wird in dieser Angelegenheit aber auch offensichtlich: Prirschl hat nicht mitbekommen, welche Prügel die NEOS mit ihrer “Drogengeschichte” kassiert haben und noch immer kassieren …

Prirschl müsste für Legalisierung von Cannabis eintreten

Würde Prirschl die Legalisierung von Cannabis fordern, würde ich seine Forderung nach dem Vertriebsrecht für Trafiken nachvollziehen können. Sie wäre nur die logische Konsequenz bei einer Legalisierung. So beweist Prirschl in diesem Fall fehlende Moral, Rückgratlosigkeit oder wie Klug es ausdrücken würde: Situationselastizität; in Österreich ist aber auch die Formulierung “ein Rückgrat wie ein Gummiringerl” anwendbar …


*Ich war und bin gegen eine Legalisierung von Cannabis. In logischer Konsequenz auch gegen den Vertrieb von Cannabis in Trafiken.