Im Trend: Kurze und intensive Praxis-Studiengänge

Ein Studium nach der Ausbildung: viel zu teuer. Die klassische Weiterbildung: viel  zu langwierig. Nur ein geringer Teil der arbeitenden Bevölkerung entschließt sich, überhaupt eine Qualifizierung anzugehen. Oft sind die Hürden auch zu hoch, für einen langen Zeitraum im Unternehmen freigestellt zu werden. Dabei steigert eine Weiterbildung die Chancen auf eine leitende Position und bessere Verdienstmöglichkeiten deutlich. Lebensbegleitendes Lernen, sind sich Experten sicher, fördert dazu die geistige Vitalität und das persönliche Glücksgefühl.

Einige Anbieter haben damit begonnen, kompakte Formen der Weiterbildung zu entwickeln. Vorreiter ist bereits seit 1992 das TA Bildungszentrum, das seinen Hauptstandort im niedersächsischen Hameln hat, aber auch in Hannover, Göttingen und Hildesheim ansässig ist. Die TA-Studienplaner haben gerade zusammen mit der Industrie- und Handelskammer eine ganz neue Aufstiegsfortbildung in Vollzeit entwickelt: In nur 18 Wochen werden die Teilnehmer auf die Prüfung zum Industrietechniker IHK vorbereitet. Dabei werden gebündelt Kenntnisse vermittelt, die in allen Wirtschaftsbereichen der produzierenden oder verarbeitenden Industrie wertvoll sind. Im Gegensatz zum Staatlich geprüften Techniker werden typische Schulfächer wie Deutsch, Politik oder Gesellschaftskunde nahezu ausgeblendet. Die Studiengänge in den Fachrichtungen Maschinenbau und Elektrotechnik sind sehr praxisorientiert und weit weniger theoretisch. Der Vergleich:

Staatlich geprüfter Techniker:

  • Niveau 6 (Bachelor) im Deutschen Qualifikationsrahmen
  • Erwerb der allgemeinen Hochschulreife
  • Fast ein Drittel praxisferne Fächer
  • Eher theoretische Orientierung
  • Lehrgangsdauer/Verdienstausfall: 24 Monate
  • Bafög-Förderung/Unterhalt: einkommensabhängig, auch vom Vermögen der Eltern und Ehepartner

Industrietechniker IHK:

  • Niveau 6 (Bachelor) im Deutschen Qualifikationsrahmen
  • Erwerb der allgemeinen Hochschulreife
  • Über 90 Prozent technikbezogene Inhalte
  • Praktische Orientierung
  • Lehrgangsdauer/Verdienstausfall: 5 Monate
  • Bafög-Förderung/Unterhalt: unabhängig von Alter, Einkommen und Vermögen

Mehr Informationen zum Bildungsträger: www.ta.de

 

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